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KONZERTE 2011

Phoen -||- 16. März 2012 20:30Uhr


http://www.phoen.at/Phoen_-_Saxophonquartett/Home.html

Keine Sorge: Von diesem Phoen bekommt man sicher kein Schädelweh. Ganz im Gegenteil. Was Viola Falb, Christoph Pepe Auer, Arnold Zamarin und Florian Fennes hier auf diversen Saxofonen, Klarinetten und sogar Singender Säge spielen, ist durchaus dazu angetan, verschiedenste Leiden – namentlich Depression – zu lindern. Man hört dem Holzbläserquartett an, dass es seit geraumer Zeit am Ensembleklang arbeitet, und dass man sich fast paritätisch die Kompositionsarbeit teilt, sorgt für Abwechslung, wobei man sich durchaus gestattet, die individuellen Handschriften der Tonsetzer/innen nicht zu nivellieren. Irgendwo im Jemandsland zwischen Jazz und Zeitgenössischer Musik platziert sich Phoen mit seinen skurrilen, virtuosen, frischen, „verdrehten“ Stücken. Und das ist herrlich anzuhören. schu (concerto)

MICA – Kritik zu Phoen CD Verdreht vom Mo, 17.05.2010

Gut Ding braucht Weile – Seit mittlerweile zehn Jahren arbeitet das vierköpfige Ensemble Phoen bereits an der eigenen Version eines Saxophonquartetts. Mit „Verdreht“ (Session Work Rec.) präsentieren die vier hochtalentierten MusikerInnen Viola Falb, Christoph Pepe Auer, Florian Fennes und Arnold Zamarin nun endlich ihre Debüt-CD. Erstmals in Österreich live zu hören gibt es die neuen Stücke am 20. Juni im Wiener Porgy & Bess.

Bei Viola Falb, Christoph Pepe Auer, Florian Fennes und Arnold Zamarin handelt es sich um vier überaus experimentierfreudige Instrumentalisten, die sich immer auf der Suche nach neuen musikalischen Herausforderungen befinden und dabei schon gerne einmal über den Tellerand hinausblicken. Allesamt entstammen sie dem Umfeld der JazzWerkstatt Wien. Kennern der Szene dürften die jungen MusikerInnen wohl ein Begriff sein, sind sie doch seit Jahren fixer Bestandteil der heimischen Jazzszene und haben zu zahlreichen Anlässen bereits unter Beweis gestellt, welch herausragende Kreativköpfe sie sind. Wenn es darum geht, die eigenen Ideen zu verwirklichen, zeigen die vier Protagonisten immer wieder viel Mut zum Risiko.

So auch auf „Verdreht“. Der Titel des CD-Debüts lässt in gewisser Weise bereits erahnen in welche Richtung die musikalische Reise des vierköpfigen Ensembles geht. Die Stücke erklingen allesamt etwas schräg, wobei aber doch deutlich hörbar ist, dass sie einer durchdachten Struktur unterliegen. Will man die Musik des Vierers in Worten beschreiben, kommt man mit herkömmlichen Genreeinteilungen nicht weit. Phoen ist der Versuch, traditionelle Stilbegrifflichkeiten aufzuweichen, sie, wenn möglich, einem neuen Kontext zuzuführen. Was hier regiert, ist das freie Spiel, das Entwerfen von narrativen, sich in Bewegung befindlichen Klanggerüsten, die sich nicht an gängigen Definitionen orientieren, sondern eigene, höchst individuelle Ausformungen annehmen.

Stilistisch agiert das Quartett im weiten Feld zwischen Jazz, Improvisation und zeitgenössischer Musik. Am Kompositions- und Arrangementprozess sind Falb, Auer, Fennes und Zamarin nahezu im gleichen Maße beteiligt. Eine Arbeitsmethode, die bei einer Gruppe von solchen Ausnahmekönnern eher eine Seltenheit darstellt. Trotz der individuellen Fähigkeiten lassen sich die vier MusikerInnen gegenseitig jedoch genügend Raum zur Entfaltung. Phoen vollführen auf „Verdreht“ einen musikalisch höchst interessanten Spagat, der die HörerInnen dazu auffordert, in diese Klangwelt einzutauchen und sich mit der Materie auseinanderzusetzen. (mt)




Marina Zettl -||- 04. Mai 2012 21:00Uhr

Marina Zettl „Thin Ice”

„Thin Ice” ist das neue Album der Wiener Sängerin Marina Zettl und des Gitarristen Thomas Mauerhofer. Beide Künstler sind im Jazz verwurzelt. Aber nicht darin festgewachsen. Es lebe das Dazwischen! Sie kreieren aus Elementen des Jazz, Soul oder auch Songwriting einfach ihre eigene Musik. Für musikalische „Schubladendenker“ oft eine Gratwanderung, ein Tanz auf dünnem Eis.
"Thin Ice" ist eine im Studio eingespielte Live-Platte. Nein, das ist kein Widerspruch, Musik bekommt durch das Live-Spielen eine andere Kraft, sie strotzt nur so vor Energie - und genau die sollte auf diesem zweiten Album festgehalten werden: „Die berühmten First Takes mit Ecken und Kanten”, sagt Marina Zettl.
Am Schlagzeug und am Gesang Jörg Haberl! Schluß jetzt mit Vernunft, ab aufs dünne Eis!

www.marinazettl.com


 


 

 


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